Brandschutztüren

Türen machen das Haus überhaupt erst zum Heim und geben ihm einen Charakter. Dennoch erfüllen sie viel mehr Aufgaben, als uns willkommen zu heißen. Brandschutztüren schützen Ihr Hab und Gut, denn sie beweisen ihre Qualität in brenzligen Situationen wie einem Brandfall. Sie hindern einen aufkommenden Brand in der Entstehung und Ausbreitung. Sie sorgen somit für viel mehr Sicherheit. Abhängig von der Gebäudenutzung und Umgebung gibt es verschiedene Arten von Brandschutztüren.

Was bedeutet Brandschutztür?

Es gibt in Deutschland strenge Brandschutzvorschriften. In Unternehmen und öffentlichen Gebäuden müssen diese eingehalten werden. Ein wichtiger Bestandteil sind Brandschutztüren, auch Feuerschutztüren genannt. Diese Spezialtüren erhöhen die Sicherheit ganz erheblich, denn im Falle eines Brands sorgen sie dafür, dass sich das Feuer weniger schnell ausbreitet und wirksame Löscharbeiten ermöglicht werden. Die Tür schließt sich im Brandfall selbsttätig und bildet somit einen Feuerabschluss. Wer sich im Gebäude aufhält, hat somit mehr Zeit, sich zu retten. Daher entscheiden sich auch viele Besitzer eines Einfamilienhauses aufgrund der höheren Sicherheit für Brandschutztüren.

Was zeichnet Brandschutztüren aus?

* Stahltüren

Funktionstüren zum Brandschutz werden meist aus Stahlblech, gefüllt mit unbrennbarem Material wie Kalziumsilikat, hergestellt. Dieser Werkstoff kann sehr hart und fest gefertigt werden. Stahltüren gelten daher als sehr robust und formstabil. Sie werden den Anforderungen an den Brandschutz problemlos gerecht. Auch die wahrscheinlich bekannteste Marke für Brandschutztüren Hörmann setzt vorwiegend auf die hervorragenden Eigenschaften des Stahls.

* Andere Materialien

Doch Brandschutztüren bestehen nicht unbedingt immer aus Metall. Die Eigenschaften, die sie erfüllen müssen, sind in der DIN geregelt. Bei der Herstellung können somit unter gewissen Voraussetzungen auch Glas oder sogar Holz zum Einsatz kommen, damit die Brandschutztüren moderner und ästhetischer erscheinen. Sie kommen gern bei privaten Immobilien zum Einsatz, wenn neben dem Sicherheitsaspekt ebenso Wert auf eine schöne Optik gelegt wird.

Es kommt bei ihnen nicht nur auf die Materialien an, sondern es ist vielmehr entscheidend, dass sie sich automatisch schließen, falls ein Feuer ausbricht, damit es längere Zeit auf diesen Raum beschränkt bleibt und Sie sich in Sicherheit bringen können. Unsere Partnerfirmen wie Prüm, Garant, Hörmann, Lebo, Ringo oder Joro beraten Sie ausführlich bei der Wahl der passenden Brandschutztür. Lassen Sie die Tür von unserem Fachmann ordnungsgemäß einstellen, denn wenn sie nicht akkurat schließt, ist sie nicht zu 100 Prozent rauchdicht.

Verschiedene Feuerschutzklassen

Die Türen werden in unterschiedliche Feuerschutzklassen eingeteilt:

– Klasse T30: feuerhemmende Türen
– T60: hochfeuerhemmende Türen
– T90: feuerbeständige Türen

Wie zuverlässig die Tür gegen das Feuer schützt, gibt also die Feuerwiderstandsklasse an. Dabei verdeutlicht die Zahl, die hinter dem T steht, wie viele Minuten die Tür den Durchtritt des Feuers verhindert. Es gibt zudem ein- und zweiflügelige Türen. Um welches Modell es sich handelt, erkennen Sie am Zusatz 1 bzw. 2 hinter der Schutzklasse. Eine Brandschutztür mit der Kennzeichnung T30-1 ist also eine feuerhemmende, einflügelige Variante. Diese Tür ist in der Lage, den Durchtritt des Feuers 30 Minuten lang abzuwehren. Welche Brandschutzklasse Ihre Feuerschutztür haben muss, hängt von der Nutzung des Gebäudes und weiteren Anforderungen wie dem Mauerwerk ab.

Nicht nur in öffentlichen Bereichen wie in Unternehmen, Schulen, Kindertagesstätten oder Krankenhäusern kommen Brandschutztüren zum Einsatz. Auch viele Privatpersonen entscheiden sich dafür, um die Sicherheit zu erhöhen. Achten Sie auf eine ordnungsgemäße Montage der Brandschutztür durch einen Fachmann. Der Brandschutz kann bereits bei kleinen Abweichungen nicht mehr gänzlich garantiert werden.